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Der blaugestreifte ICE 3neo – Velaro MS, Tz 8029 „Europa/Europe“ (93 80 5408 029-7 D-DB etc.) der DB Fernverkehr AG, verlässt am 24 Juni 2025, als ICE 121 von Amsterdam Centraal

(ID 893015)



Der blaugestreifte ICE 3neo – Velaro MS, Tz 8029 „Europa/Europe“ (93 80 5408 029-7 D-DB etc.) der DB Fernverkehr AG, verlässt am 24 Juni 2025, als ICE 121 von Amsterdam Centraal über Köln Hbf nach Frankfurt (Main) Hbf nach, den Hauptbahnhof Oberhausen. 

Der ICE 3neo Tz 8029 wurde 2024 von SIEMENS gebaut, er hat die Zulassungen für Deutschland, Belgien und die Niederlande. Der Zug wurde am 23 September 2024 in Belgiens Hauptstadt Brüssel, das ja auch Hauptsitz der Europäischen Union ist, auf den Namen „Europa/Europe“ getauft. Gleichdrauf am selben Tag folgte der erster Fahrgasteinsatz als Sonderzug ICE 13411 Brüssel–Berlin, zur InnoTrans 2024.

Der ICE 3neo ist das neue Flaggschiff der DB Zugflotte, von diesen hat die DB Fernverkehr AG 90 achtteilige Einheiten bestellt (z.Z. sind 38 geliefert). Die Züge ergänzen seit Dezember 2022 die 300-km/h-Flotte und lösten ab Juni 2024 die Züge der Baureihe 406 auf den „ICE International“-Linien nach Belgien und in die Niederlande ab. 

Die ICE 3neo– Velaro MS basieren auf der bewährten Velaro-Plattform und sind eine Weiterentwicklung der Baureihe 407. Die neuen, für 320 km ausgelegten Züge werden als ICE 3neo vermarktet. Die ICE der Baureihe 408 sollen komfortabler werden, acht Fahrradstellplätze pro Garnitur aufweisen, 16 Plätze für Familien sowie 5 Plätze für Kleinkinder bieten. Ein Novum sind frequenzdurchlässige Scheiben für einen stabilen Mobilfunkempfang.

Die besonderen Merkmale und Neuerungen des ICE 3neo:
Besonders die Fahrgäste werden von den Neuerungen und dem Komfort profitieren. Das bereits im ICE 4 bewährte Beleuchtungssystem mit wechselnden Farbtönen wird auch im ICE 3neo installiert. Neu gestaltete Gepäckregale bieten mehr Stauraum als in gegenwärtigen ICE-Zügen. Rollstuhlfahrer werden den neuen Hublift für einen leichteren Zustieg zu schätzen wissen. Radfahrer wird es freuen, dass in jedem ICE 3neo acht Fahrradstellplätze zur Verfügung stehen. Für ein zügiges Aus- und Einsteigen sorgen zusätzliche Türen. In beiden Wagenklassen befinden sich Tablet-Halter und Steckdosen an allen Sitzplätzen. Mobilfunkdurchlässige Scheiben ermöglichen einen stabileren Empfang von Sprache und Daten. Eine konsequente Modulbauweise ermöglicht einen schnellen und einfachen Austausch defekter Bauteile im ICE 3neo. Das schließt auch die Kaffee- und Spülmaschinen im Bordbistro ein. Seit dem 17. Zug sind die ICE 3neo mit dem neuen ICE-Innendesign ausgestattet: Die komplett neu entwickelten Sitze sind als persönlicher Rückzugsort konzipiert, bieten bessere Verstellmöglichkeiten und somit noch mehr Komfort. Eine harmonische Formgebung, moderne Materialien wie Holzdekor und Bezüge aus hochwertigem Stoffgewebe bestimmen das neue Erscheinungsbild. Für die Sitzbezüge werden warme Grautöne in der 1. Klasse, Blautöne in der 2. Klasse und Burgundy-Rot im Bordrestaurant verwendet. 

Allgemein:
Alle Züge bestehen aus acht Wagen und werden gegenüber den bauähnlichen Zügen der Baureihe 407 mit zwei Außentüren je Seite (408.6 und 408.8) mehr, sowie einer exklusiv für Rollstuhlfahrer vorgesehenen Tür (408.3) ausgestattet. Weitere Änderungen gegenüber der Baureihe 407 sind unter anderem:
•	8 Fahrradstellplätze im Endwagen 2. Klasse
•	geänderte Hublifte
•	Farbige Akzentbeleuchtung
•	mehr Gepäckregale
•	Mobilfunktransparente Scheiben
•	WC mit neuem Design und berührungslosen Desinfektions- und Seifenspendern
•	ETCS-Fahrzeuggerät Siemens Trainguard 200 statt Hitachi Rail STS
•	optimierte Galley

Aufbau der Triebzüge:
Wagennummer (Gattung) | Beschreibung           |    Sitzplätze
29/39 (Apmzf 408.0) 	       Endwagen 1. Klasse 	45 (1. Klasse)
28/38 (Apmz 408.1)            Mittelwagen 1. Klasse 	54 (1. Klasse)
26/36 (BRmz 408.2) 	       Bordrestaurant 	23 (2. Klasse) / 16 Restaurant
25/35 (Bpmbsz 408.3)        2. Kl.- und Servicewagen 38 (2. Klasse) / 2 Rollstuhlplätze
24/34 (Bpmz 408.8) 	       Mittelwagen 2. Klasse 	 76 (2. Klasse)
23/33 (Bpmz 408.7) 	       Mittelwagen 2. Klasse 	 76 (2. Klasse)
22/32 (Bpmz 408.6) 	       Mittelwagen 2. Klasse 	 76 (2. Klasse)
21/31 (Bpmdzf 408.5) 	       2. Kl. End- und Fahrradwagen 51 (2. Klasse) / 8 Fahrradplätze

TECHNISCHE DATEN 3neo (Baureihe 408):
Hersteller:	Siemens Mobility
Baujahre: 	ab 2021
Baureihe: 408
Zulassungen für: Deutschland, Belgien und die Niederlande
Spurweite:	1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 	Bo’Bo’+2’2’+Bo’Bo’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’+2’2’+Bo’Bo’
Anzahl der Achsen / davon angetrieben: 32 / 16
Länge über Kupplung: 200.720 mm (200,72 m)
Länge Wagenkasten:  EW 25,7 m / MW 24,2 m
Höhe (über SOK): 4.343 mm 
Breite: 2.924 mm
Fußbodenhöhe: 1.240 mm (über SOK)
Drehzapfenabstand: 17.375 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Drehgestell-Typ: SF 500
Treib- und Laufraddurchmesser: 920 mm (neu) /830 mm (abgenutzt)
Leergewicht: 460 t
Dienstgewicht: 493 t
Dauerleistung: 16 x 500 kW = 8.000 kW bei AC / 4.200 kW bei DC
Anfahrzugkraft: 300 kN 
Höchstgeschwindigkeit: 320 km/h, 280 km/h in Belgien (Wechselspannung), 200 km/h (3 kV =), 160 km/h (1,5 kV =)
Stromsysteme: 15 kV, 16,7 Hz ~ / 25 kV, 50 Hz ~ / 1,5 kV = / 3 kV =
Stromabnehmer: 2 x AC 15 kV (16,7 Hz), 1.950 mm Wippenbreite / 2 x AC 25 kV (50 Hz), 1.600 mm Wippenbreite / 2 x DC 1,5 oder 3 kV, 1.950 mm Wippenbreite. Alle Pantographen und deren Pneumatik- und Steuerungsbaugruppen sind vollständige Neuentwicklungen von Siemens Mobility.
Sitzplätze: 439, davon 99 (1. Klasse), 340 (2. Klasse), zudem 16 im Restaurant
Rollstuhlstellplätze: 2
Fahrradstellplätze: 8

Der blaugestreifte ICE 3neo – Velaro MS, Tz 8029 „Europa/Europe“ (93 80 5408 029-7 D-DB etc.) der DB Fernverkehr AG, verlässt am 24 Juni 2025, als ICE 121 von Amsterdam Centraal über Köln Hbf nach Frankfurt (Main) Hbf nach, den Hauptbahnhof Oberhausen.

Der ICE 3neo Tz 8029 wurde 2024 von SIEMENS gebaut, er hat die Zulassungen für Deutschland, Belgien und die Niederlande. Der Zug wurde am 23 September 2024 in Belgiens Hauptstadt Brüssel, das ja auch Hauptsitz der Europäischen Union ist, auf den Namen „Europa/Europe“ getauft. Gleichdrauf am selben Tag folgte der erster Fahrgasteinsatz als Sonderzug ICE 13411 Brüssel–Berlin, zur InnoTrans 2024.

Der ICE 3neo ist das neue Flaggschiff der DB Zugflotte, von diesen hat die DB Fernverkehr AG 90 achtteilige Einheiten bestellt (z.Z. sind 38 geliefert). Die Züge ergänzen seit Dezember 2022 die 300-km/h-Flotte und lösten ab Juni 2024 die Züge der Baureihe 406 auf den „ICE International“-Linien nach Belgien und in die Niederlande ab.

Die ICE 3neo– Velaro MS basieren auf der bewährten Velaro-Plattform und sind eine Weiterentwicklung der Baureihe 407. Die neuen, für 320 km ausgelegten Züge werden als ICE 3neo vermarktet. Die ICE der Baureihe 408 sollen komfortabler werden, acht Fahrradstellplätze pro Garnitur aufweisen, 16 Plätze für Familien sowie 5 Plätze für Kleinkinder bieten. Ein Novum sind frequenzdurchlässige Scheiben für einen stabilen Mobilfunkempfang.

Die besonderen Merkmale und Neuerungen des ICE 3neo:
Besonders die Fahrgäste werden von den Neuerungen und dem Komfort profitieren. Das bereits im ICE 4 bewährte Beleuchtungssystem mit wechselnden Farbtönen wird auch im ICE 3neo installiert. Neu gestaltete Gepäckregale bieten mehr Stauraum als in gegenwärtigen ICE-Zügen. Rollstuhlfahrer werden den neuen Hublift für einen leichteren Zustieg zu schätzen wissen. Radfahrer wird es freuen, dass in jedem ICE 3neo acht Fahrradstellplätze zur Verfügung stehen. Für ein zügiges Aus- und Einsteigen sorgen zusätzliche Türen. In beiden Wagenklassen befinden sich Tablet-Halter und Steckdosen an allen Sitzplätzen. Mobilfunkdurchlässige Scheiben ermöglichen einen stabileren Empfang von Sprache und Daten. Eine konsequente Modulbauweise ermöglicht einen schnellen und einfachen Austausch defekter Bauteile im ICE 3neo. Das schließt auch die Kaffee- und Spülmaschinen im Bordbistro ein. Seit dem 17. Zug sind die ICE 3neo mit dem neuen ICE-Innendesign ausgestattet: Die komplett neu entwickelten Sitze sind als persönlicher Rückzugsort konzipiert, bieten bessere Verstellmöglichkeiten und somit noch mehr Komfort. Eine harmonische Formgebung, moderne Materialien wie Holzdekor und Bezüge aus hochwertigem Stoffgewebe bestimmen das neue Erscheinungsbild. Für die Sitzbezüge werden warme Grautöne in der 1. Klasse, Blautöne in der 2. Klasse und Burgundy-Rot im Bordrestaurant verwendet.

Allgemein:
Alle Züge bestehen aus acht Wagen und werden gegenüber den bauähnlichen Zügen der Baureihe 407 mit zwei Außentüren je Seite (408.6 und 408.8) mehr, sowie einer exklusiv für Rollstuhlfahrer vorgesehenen Tür (408.3) ausgestattet. Weitere Änderungen gegenüber der Baureihe 407 sind unter anderem:
• 8 Fahrradstellplätze im Endwagen 2. Klasse
• geänderte Hublifte
• Farbige Akzentbeleuchtung
• mehr Gepäckregale
• Mobilfunktransparente Scheiben
• WC mit neuem Design und berührungslosen Desinfektions- und Seifenspendern
• ETCS-Fahrzeuggerät Siemens Trainguard 200 statt Hitachi Rail STS
• optimierte Galley

Aufbau der Triebzüge:
Wagennummer (Gattung) | Beschreibung | Sitzplätze
29/39 (Apmzf 408.0) Endwagen 1. Klasse 45 (1. Klasse)
28/38 (Apmz 408.1) Mittelwagen 1. Klasse 54 (1. Klasse)
26/36 (BRmz 408.2) Bordrestaurant 23 (2. Klasse) / 16 Restaurant
25/35 (Bpmbsz 408.3) 2. Kl.- und Servicewagen 38 (2. Klasse) / 2 Rollstuhlplätze
24/34 (Bpmz 408.8) Mittelwagen 2. Klasse 76 (2. Klasse)
23/33 (Bpmz 408.7) Mittelwagen 2. Klasse 76 (2. Klasse)
22/32 (Bpmz 408.6) Mittelwagen 2. Klasse 76 (2. Klasse)
21/31 (Bpmdzf 408.5) 2. Kl. End- und Fahrradwagen 51 (2. Klasse) / 8 Fahrradplätze

TECHNISCHE DATEN 3neo (Baureihe 408):
Hersteller: Siemens Mobility
Baujahre: ab 2021
Baureihe: 408
Zulassungen für: Deutschland, Belgien und die Niederlande
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo’Bo’+2’2’+Bo’Bo’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’+2’2’+Bo’Bo’
Anzahl der Achsen / davon angetrieben: 32 / 16
Länge über Kupplung: 200.720 mm (200,72 m)
Länge Wagenkasten: EW 25,7 m / MW 24,2 m
Höhe (über SOK): 4.343 mm
Breite: 2.924 mm
Fußbodenhöhe: 1.240 mm (über SOK)
Drehzapfenabstand: 17.375 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Drehgestell-Typ: SF 500
Treib- und Laufraddurchmesser: 920 mm (neu) /830 mm (abgenutzt)
Leergewicht: 460 t
Dienstgewicht: 493 t
Dauerleistung: 16 x 500 kW = 8.000 kW bei AC / 4.200 kW bei DC
Anfahrzugkraft: 300 kN
Höchstgeschwindigkeit: 320 km/h, 280 km/h in Belgien (Wechselspannung), 200 km/h (3 kV =), 160 km/h (1,5 kV =)
Stromsysteme: 15 kV, 16,7 Hz ~ / 25 kV, 50 Hz ~ / 1,5 kV = / 3 kV =
Stromabnehmer: 2 x AC 15 kV (16,7 Hz), 1.950 mm Wippenbreite / 2 x AC 25 kV (50 Hz), 1.600 mm Wippenbreite / 2 x DC 1,5 oder 3 kV, 1.950 mm Wippenbreite. Alle Pantographen und deren Pneumatik- und Steuerungsbaugruppen sind vollständige Neuentwicklungen von Siemens Mobility.
Sitzplätze: 439, davon 99 (1. Klasse), 340 (2. Klasse), zudem 16 im Restaurant
Rollstuhlstellplätze: 2
Fahrradstellplätze: 8

Armin Schwarz 21.08.2025, 235 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/500, Blende: 10/1, ISO200, Brennweite: 40/1

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Die 101 087-5  DERTOUR - Packendes Südafrika  (91 80 60 101 087-5 D-DB) mit dem IC 2004  Bodensee  Konstanz - Koblenz – Köln - Münster - Emden Hbf, steht am 17 Juni 2013 an Gleis 3 im Hauptbahnhof Koblenz. 

Die Lok wurde 1998 bei ADtranz in Kassel unter der Fabriknummer 33197 gebaut.
Die 101 087-5 "DERTOUR - Packendes Südafrika" (91 80 60 101 087-5 D-DB) mit dem IC 2004 "Bodensee" Konstanz - Koblenz – Köln - Münster - Emden Hbf, steht am 17 Juni 2013 an Gleis 3 im Hauptbahnhof Koblenz. Die Lok wurde 1998 bei ADtranz in Kassel unter der Fabriknummer 33197 gebaut.
Armin Schwarz

Die 101 087-5  DERTOUR - Packendes Südafrika  (91 80 60 101 087-5 D-DB) mit dem IC 2004  Bodensee  Konstanz - Koblenz – Köln - Münster - Emden Hbf, steht am 17 Juni 2013 an Gleis 3 im Hauptbahnhof Koblenz. 

Die Lok wurde 1998 bei ADtranz in Kassel unter der Fabriknummer 33197 gebaut.
Die 101 087-5 "DERTOUR - Packendes Südafrika" (91 80 60 101 087-5 D-DB) mit dem IC 2004 "Bodensee" Konstanz - Koblenz – Köln - Münster - Emden Hbf, steht am 17 Juni 2013 an Gleis 3 im Hauptbahnhof Koblenz. Die Lok wurde 1998 bei ADtranz in Kassel unter der Fabriknummer 33197 gebaut.
Armin Schwarz

Damals noch für die DB Fernverkehr AG fahrende, die 181 213-0 „Saar“ (91 80 6181 213-0 D-DB) ist am 17 Juni 2013 beim Hbf Koblenz angestellt.

Die Lok wurde 1974 bei Krupp in Essen unter der Fabriknummer 5279 gebaut, der elektrische Teil bei AEG unter der Fabriknummer 8850. Sie hat die Zulassung für Deutschland / Frankreich / Luxemburg. Im Jahr 2020 wurde sie an die Martin Schlünß Eisenbahnlogistik in Wankendorf verkauft. Aktuell ist sie als 91 80 6181 213-0 D-SEL im unterwegs, sie hat nun wieder ein Farbkleid in ozeanblau/beige. Bis zum Fpl. Wechsel im Dez. 2018 fuhren die Loks planmäßig den EN 452 / 453 (Paris–Moskau) im Abschnitt von Karlsruhe nach Strasbourg (F). Zuvor bis zum Fpl. Wechsel im Dez. 2014 die IC 130 bis IC 137 und IC 231 (Borkum, Norderney oder Ostfriesland) von der Nordsee über Köln und Koblenz nach Luxembourg (und retour), im Abschnitt von Luxembourg und Koblenz.

Die DB-Baureihe 181.2 sind Zweisystemlokomotiven (15 kV 16,7 Hz und 25 kV 50 Hz Wechselstromsystem) für den grenzüberschreitenden Verkehr mit Luxemburg und Frankreich, von denen 1974 und 1975 insgesamt 25 Stück gebaut wurden. Ihre Entwicklung basiert auf den vier Vorserienloks E 310 001 bis 004 die von der Deutschen Bundesbahn ab 1966 speziell für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich und Luxemburg beschafft wurden. Nach 1968 wurden diese vier Prototypen im Baureihenschema der DB wegen technischer Unterschiede als Baureihe 181.0 und 181.1 eingereiht. Sie waren eine Weiterentwicklung der E 320 (BR 182).

Der markanteste äußere Unterschied zu den Vorserienloks besteht in den drei abnehmbaren Maschinenraumhauben, wobei die Lüftergitter zur Dachkante hochgezogen wurden. Durch die höheren Lüfter wurde es ermöglicht, dass die Luft nicht mehr durch den Maschinenraum, sondern direkt zu den Fahrmotoren geleitet werden konnte. Die Fahrmotoren waren indes vom gleichen Grundtyp, mit identischer Dauerleistung. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit einer höheren zulässigen Drehzahl der Elektromotoren von 150 km/h auf 160 km/h gesteigert.

Die Loks haben die Achsfolge Bo'Bo', somit besitzen sie zwei Drehgestelle mit insgesamt vier Fahrmotoren (6 polige Reihenschluß-Mischstrommotoren) und vier einzeln angetriebenen Achsen. Die Kraftübertragung erfolgt mittels SIEMENS Gummiring-Kardanantrieb. Bei den Serienlokomotiven konnte die Firma Krupp auf Erfahrungen mit der DB-Baureihe 151 zurückgreifen, von der man die Lemniskatenlenker übernahm.

Die Loks sind mehrfachtraktions- und wendezugfähig, jedoch nicht mit den vorhandenen Steuerwagen einsetzbar. Grund dafür ist die bei den Steuerwagen fehlende Technik für die anderen Stromsysteme. Dies führt dazu, dass das Steuerkabel an zwei Polen nicht passt und somit einen Wendezugbetrieb unmöglich macht.

Unter Berücksichtigung der tiefer hängenden Oberleitung in Frankreich entschied man sich für einen Lokkasten mit niedriger Bauhöhe. Eine Besonderheit ist die asymmetrische Ausrüstung mit Fenstern und Lüftungsgittern. Eine Seite weist sieben Gitter auf, während bei der anderen statt der drei mittleren die gleiche Anzahl an Fenstern eingebaut wurde.

TECHNISCHE DATEN der BR 181.2:
Spurweite: 1.435 mm
Achsformel: Bo’Bo’
Dienstgewicht: 84,0 t
Länge über Puffer: 17.940 mm
Drehzapfenabstand: 9.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm
Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu) / 1.170 mm (abgenutzt)
Höhe: 3.612 mm
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz~ (Stromabnehmer 1, 1.950 mm) und 25 kV 50 Hz~ (Stromabnehmer 2, 1.450 mm)
Anzahl Fahrmotoren: 4 (á 825 kW)
Fahrstufenschalter: Stufenlose Zugkraftsteuerung über Thyristor-Stromrichter mit Phasenanschnittsteuerung sowie 5-stufiges Nocken-Feinschaltwerk für Feldschwächung
Antrieb: Gummiring Kardanantrieb
Dauerleistung: 3.300 kW (4.488 PS)
Anfahrzugkraft: 277 kN
Dauerzugkraft: 133 kN
Elektrische Wiederstandsbremse (Fahrdrahtanhängig): max. 120 kN
Elektrische Wiederstandsbremse (Batterie): max. 60 kN
Bremse: KE-GP-R + E mZ EP
Kleinster befahrbarer Kurvenradius: R 100 m
Damals noch für die DB Fernverkehr AG fahrende, die 181 213-0 „Saar“ (91 80 6181 213-0 D-DB) ist am 17 Juni 2013 beim Hbf Koblenz angestellt. Die Lok wurde 1974 bei Krupp in Essen unter der Fabriknummer 5279 gebaut, der elektrische Teil bei AEG unter der Fabriknummer 8850. Sie hat die Zulassung für Deutschland / Frankreich / Luxemburg. Im Jahr 2020 wurde sie an die Martin Schlünß Eisenbahnlogistik in Wankendorf verkauft. Aktuell ist sie als 91 80 6181 213-0 D-SEL im unterwegs, sie hat nun wieder ein Farbkleid in ozeanblau/beige. Bis zum Fpl. Wechsel im Dez. 2018 fuhren die Loks planmäßig den EN 452 / 453 (Paris–Moskau) im Abschnitt von Karlsruhe nach Strasbourg (F). Zuvor bis zum Fpl. Wechsel im Dez. 2014 die IC 130 bis IC 137 und IC 231 (Borkum, Norderney oder Ostfriesland) von der Nordsee über Köln und Koblenz nach Luxembourg (und retour), im Abschnitt von Luxembourg und Koblenz. Die DB-Baureihe 181.2 sind Zweisystemlokomotiven (15 kV 16,7 Hz und 25 kV 50 Hz Wechselstromsystem) für den grenzüberschreitenden Verkehr mit Luxemburg und Frankreich, von denen 1974 und 1975 insgesamt 25 Stück gebaut wurden. Ihre Entwicklung basiert auf den vier Vorserienloks E 310 001 bis 004 die von der Deutschen Bundesbahn ab 1966 speziell für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich und Luxemburg beschafft wurden. Nach 1968 wurden diese vier Prototypen im Baureihenschema der DB wegen technischer Unterschiede als Baureihe 181.0 und 181.1 eingereiht. Sie waren eine Weiterentwicklung der E 320 (BR 182). Der markanteste äußere Unterschied zu den Vorserienloks besteht in den drei abnehmbaren Maschinenraumhauben, wobei die Lüftergitter zur Dachkante hochgezogen wurden. Durch die höheren Lüfter wurde es ermöglicht, dass die Luft nicht mehr durch den Maschinenraum, sondern direkt zu den Fahrmotoren geleitet werden konnte. Die Fahrmotoren waren indes vom gleichen Grundtyp, mit identischer Dauerleistung. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit einer höheren zulässigen Drehzahl der Elektromotoren von 150 km/h auf 160 km/h gesteigert. Die Loks haben die Achsfolge Bo'Bo', somit besitzen sie zwei Drehgestelle mit insgesamt vier Fahrmotoren (6 polige Reihenschluß-Mischstrommotoren) und vier einzeln angetriebenen Achsen. Die Kraftübertragung erfolgt mittels SIEMENS Gummiring-Kardanantrieb. Bei den Serienlokomotiven konnte die Firma Krupp auf Erfahrungen mit der DB-Baureihe 151 zurückgreifen, von der man die Lemniskatenlenker übernahm. Die Loks sind mehrfachtraktions- und wendezugfähig, jedoch nicht mit den vorhandenen Steuerwagen einsetzbar. Grund dafür ist die bei den Steuerwagen fehlende Technik für die anderen Stromsysteme. Dies führt dazu, dass das Steuerkabel an zwei Polen nicht passt und somit einen Wendezugbetrieb unmöglich macht. Unter Berücksichtigung der tiefer hängenden Oberleitung in Frankreich entschied man sich für einen Lokkasten mit niedriger Bauhöhe. Eine Besonderheit ist die asymmetrische Ausrüstung mit Fenstern und Lüftungsgittern. Eine Seite weist sieben Gitter auf, während bei der anderen statt der drei mittleren die gleiche Anzahl an Fenstern eingebaut wurde. TECHNISCHE DATEN der BR 181.2: Spurweite: 1.435 mm Achsformel: Bo’Bo’ Dienstgewicht: 84,0 t Länge über Puffer: 17.940 mm Drehzapfenabstand: 9.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu) / 1.170 mm (abgenutzt) Höhe: 3.612 mm Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz~ (Stromabnehmer 1, 1.950 mm) und 25 kV 50 Hz~ (Stromabnehmer 2, 1.450 mm) Anzahl Fahrmotoren: 4 (á 825 kW) Fahrstufenschalter: Stufenlose Zugkraftsteuerung über Thyristor-Stromrichter mit Phasenanschnittsteuerung sowie 5-stufiges Nocken-Feinschaltwerk für Feldschwächung Antrieb: Gummiring Kardanantrieb Dauerleistung: 3.300 kW (4.488 PS) Anfahrzugkraft: 277 kN Dauerzugkraft: 133 kN Elektrische Wiederstandsbremse (Fahrdrahtanhängig): max. 120 kN Elektrische Wiederstandsbremse (Batterie): max. 60 kN Bremse: KE-GP-R + E mZ EP Kleinster befahrbarer Kurvenradius: R 100 m
Armin Schwarz

Der ICE 1 – Tz 106 „Itzehoe“ ein Langzug mit 12 Mittelwagen (2006 bis 2025) und den Triebköpfen 401 006 und 401 506 am 06 Juni 2019 im Hauptbahnhof München.
Der ICE 1 – Tz 106 „Itzehoe“ ein Langzug mit 12 Mittelwagen (2006 bis 2025) und den Triebköpfen 401 006 und 401 506 am 06 Juni 2019 im Hauptbahnhof München.
Armin Schwarz






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